Liebe Eltern, liebe Kinder, 

leider müssen wir uns alle noch ein wenig gedulden, bis der normale Alltag wieder in der Einrichtung stattfinden kann.

Wir haben die ganzen Spielsachen gewaschen, alle Regale aufgeräumt, neue Ideen gesammelt und freuen uns, wenn Ihr endlich wieder kommen dürft. 

Jetzt merken wir wie wichtig uns die Gemeinschaft ist.

Deshalb:

  • halten wir zusammen 

  • achten aufeinander

  • telefonieren miteinander

  • schreiben uns gegenseitig

  • malen uns Bilder

  • erinnern uns an schöne Erlebnisse

  • ...

Auf diesem Wege wünschen wir allen eine gute Zeit,

Gesundheit und hoffentlich bis ganz bald!

Wichtige aktualisierte Informationen zur Kindertagesbetreuung vom 7. Mai 2020

Bayerisches Staatsministerium fürFamilie, Arbeit und Soziales

​​​341. Newsletter

Allgemeine Informationen zur Kindertagesbetreuung 
 
Coronavirus (COVID-19) 
 
Ausweitung der Notbetreuung und Regelbetrieb in der „klassischen“ Kindertagespflege ab dem 11. Mai 2020

Am 7. Mai 2020 wirddas Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales eine Allgemeinverfügung zum Besuch von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen erlassen.

Die Betretungsverbote für Kindertageseinrichtungen und Großtagespflegestellen wurden bis einschließlich 24. Mai 2020 verlängert.

Die „klassische“ Kindertagespflege (Betreuung von bis zu fünfgleichzeitig anwesenden fremden Kindern durch eine Tagespflegeperson) kann ab 11. Mai wieder im Regelbetrieb durchgeführt werden. Die Betretungsverbote werden im Bereich der Kindertagespflege auf die Großtagespflege (Betreuung von bis zu maximal zehngleichzeitig anwesenden Kindern durch zwei bis drei Tagespflegepersonen) beschränkt, Notbetreuung bleibt dort weiterhin möglich.

Im Folgenden informieren wir Sie über die ab dem 11. Mai 2020 geltenden weiteren Ausweitungen der Notbetreuung:

- Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung haben

Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung (§§ 27 ff SGB VIII) haben, können die Kindertageseinrichtungen wieder besuchen. Erforderlich ist ein entsprechender Nachweis der Inanspruchnahme von Erziehungshilfen, also ein Bescheid des Jugendamtes bzw. der Nachweis, dass ein Angebot im Rahmen der Erziehungsberatung in Anspruch genommen wird.

- Kinder mit Behinderung bzw. von wesentlicher Behinderung bedrohte Kinder

Kinder, die einen durch Bescheid festgestellten Anspruch auf Eingliederungshilfe haben, dürfen die Kindertageseinrichtungen ebenfalls wieder besuchen. Dies sind die Kinder für die gem. Art. 21 Abs. 5 Nr. 4 BayKiBiG der Gewichtungsfaktor 4,5 gewährt wird.

- Schulkinder

Auch Schulkinder dürfen an den Tagen, an denen sie den Unterricht vor Ort (Präsenzunterricht) in der Schule besuchen, ihr Betreuungsangebot im Hort (bzw. Haus für Kinder etc.) wieder in Anspruch nehmen. An Tagen, an den die Schulkinder im Rahmen des „Lernens zuhause 2.0“ unterrichtet werden, ist der Besuch der Einrichtungen dagegen weiterhin auf die Kinder, die auch aus anderen Gründen die Notbetreuung besuchen können, beschränkt.

Die Kindertageseinrichtungen und Schulen sollten umgehend Kontakt miteinander aufnehmen. Ziel muss es sein, die Gruppenzusammensetzung in Schule und Hort möglichst einheitlich zu gestalten. Kinder einer Klasse, die den gleichen Hort besuchen, sollten zur Vermeidung von weiteren Infektionsketten nach Möglichkeit die gleiche Gruppe im Rahmen des Präsenzunterrichts an den Schulen besuchen und dann auch im Hort nach Möglichkeit die gleiche Gruppe besuchen. Die Kindertageseinrichtungen können zudem bei der Erbringung ihres Betreuungsangebotsdie geänderten Unterrichtszeiten berücksichtigen, also z.B.den Beginn des Angebots vorverlegen. Eine Verpflichtung hierzu besteht nicht. Ferner können Hygienerituale im Bereich der Schule auch im Hort angewendet werden (z. B. Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckungauf sog. Begegnungsflächen), um deren Einübung zu verstärken.

- Kinder vonstudierenden Alleinerziehendenbzw. solchen in Ausbildung:

Neben den Kindern von berufstätigen Alleinerziehenden können unter den gleichen Voraussetzungen auch Kinder von alleinerziehenden Studierenden bzw. Auszubildenden künftig die Notbetreuung in Anspruch nehmen, wenn die alleinerziehende Person

   -an einer staatlichen, staatlich anerkannten oder kirchlichen Hochschule immatrikuliert ist oder an einer Einrichtung studiert, die gem. Art. 86 Abs. 1  

    oder 2 BayHSchG Studiengänge durchführt, und aufgrund des Studiums an einer Betreuung des Kindes gehindert ist

    oder

   -eine in Studien-oder Prüfungsordnungen vorgeschriebene berufspraktische Tätigkeit verrichtet und aufgrund dieser Tätigkeit an einer Betreuung des

    Kindes gehindert ist

    oder

   -zu ihrer bzw. seiner Berufsausbildung mit oder ohne Arbeitsentgelt beschäftigt ist und aufgrund dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes

    gehindert ist.

- Alleinerziehenden vergleichbar

Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte erwerbstätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in den jeweiligen Tätigkeiten an einer Betreuung des Kindes gehindert sind und einer dieser Erziehungsberechtigten aufgrund beruflich veranlasster Auswärtstätigkeiten regelmäßig den überwiegenden Teil der Woche nicht im gemeinsamen Haushalt übernachten kann (z.B. Fernfahrer), sind ebenfalls zur Notbetreuung berechtigt. Auch hier gelten die gleichen weiteren Voraussetzungen wie bei Alleinerziehenden.

- Vorabschlussschüler/-innen,

die nun ebenfalls den Unterricht vor Ort besuchen dürfen, können ihre Kinder –unter denselben Voraussetzungen wie bisher schon die Abschlussschüler/-innen – in die Notbetreuung bringen.

Ergänzende Informationen zum Thema „Kritische Infrastruktur“

Aufgrund zahlreicher Nachfragen stellen wir Folgendes klar:

-Arbeitgeber können nicht selbst entscheiden, ob eine Tätigkeit zum Bereich der kritischen Infrastruktur gehört.

-Bei Behörden obliegt die Einschätzung, ob ihre eigenen Beschäftigten zum Kreis der zur Notbetreuung Berechtigten gehören, dem Behördenleiter, ggf. in 

 Abstimmung mit der übergeordneten Stelle.

Verlagerung von Kleingruppen in andere Einrichtungen

Mit der Ausweitung der Notbetreuung rückt die Bildung fester, kleiner Gruppen in den Fokus. Sofern eine Einrichtung sehr viele Kinder betreut, eine andere Einrichtung aber keine bzw. nur sehr wenige Kinder betreut, stellt das Familienministerium anheim, feste Gruppen mit Einverständnis der Eltern in eine andere Einrichtung zu verlagern (die Aussage im 329. Newsletter wird insoweit dem dynamischen Geschehen angepasst). Das Jugendamt ist zu beteiligen.

Wir möchten nochmals klarstellen, dass möglichst kleinen Gruppen gebildet werden sollen, dass jedoch von Seiten des Familienministeriums keine Begrenzung der Gruppengröße auf fünf Kinder existiert. Bei zunehmender Anzahl von Kindern in der Notbetreuung hat die Bildung fester Gruppen Priorität, um gegebenenfalls Infektionsketten nachvollziehen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Referat V3–Kindertagesbetreuung

Hier Blätter zum Gestalten für die Kinder zum Download und Ausdrucken für zu Hause: 

- Mandala

- Mensch ärger dich nicht  

- Bewegungsspiel

Hier Vorschulblätter zum Bearbeiten für die Kinder zum Download und Ausdrucken für zu Hause: 

 

- Zahlennachbar finden

- Setzte das Muster fort (Schnecke)

- Zahlen ausmalen 

- Drachenrennen

- Setze die Reihe fort

Außerdem besteht die Möglichkeit, an der Teamzimmertür im Vorgarten des Kinderhauses,

die Bestellung für Schultüten abzugeben.

Auf einem Plakat sind alle Schultüten abgebildet und ein Zettel zum Eintragen hängt vor Ort.

Telefon:

08141 - 30 220

Kinderhaus St. Vitus, Ackermannstr. 10, 82216 Maisach

info@kinderhaus-st-vitus.de

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